DIY, Schmuck

Winterkollektion (Strickarmbänder DIY)

November 24, 2015

 

Et schneit ! Dobaussen ass et säit zwou Stonnen wäiss an ech hoffen, dass e leie bleift, de Schnéi op dee mer sou laang gewaart hunn. Spéitstens elo ass et Zäit d’Wanterkollektioun aus dem Schaaf ze huelen.

Endlich! Merlanne junior hat den Schnee sehnlichst herbei gewünscht und nun endlich schneit es. Den ganzen Tag über war es bitter kalt und seit zwei Stunden fallen dicke Schneeflocken. Ich hoffe, der Schnee bleibt eine Weile liegen und wir können uns ein paar Tage am schönen Anblick der schneebedeckten Landschaft ergötzen.

Passend zum Winteranfang habe ich heute ein schnelles Projekt vorbereitet. Vor ein paar Jahren waren gestrickten Armbänder total in und ich finde auch heute noch, dass sie ein winterliches Outfit hübsch aufpeppen können.

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Eigentlich habe ich die Armbänder schon im Sommer gestrickt. Ich nehme mir immer gerne ein paar Wollreste mit in den Urlaub und überlege mir Projekte, die schnell fertig sind und sich gemütlich im Liegestuhl verwirklichen lassen. Diese Armbänder gehören zu dieser Kategorie.

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Drei Modelle sind es geworden.

Für die Armbänder habe ich benutzt: Wollreste in braun, Stricknadeln Nr. 3, eine einfache Silberkette aus dem Bastelladen und PET-Flaschen für die Stabilität der Armbänder.

 

 

 

 

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Die Strickanleitung für Modell 1 habe ich aus einer “Für Sie” von 2010. Die Anleitung gibt es als Download: Armreifen aus Strick in Stil von Brioni.

Nachdem ich nach Strickanleitung das Band fertiggestellt hatte, habe ich es zusammengenäht. In den so entstandenen Schlauch habe ich ein auf Maß geschnittenes Stück PET-Flasche geschoben und dieses, passend so dass ich mit der Hand durchkomme, festgetackert. Dann werden nur noch die schmalen Seiten des Strickschlauches geschlossen und schon ist das erste Winteraccessoire fertig.

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Für das zweite Armband habe ich ein Rechteck von ungefähr 29 cm im Rippenmuster 2 M re, 1 M links, gestrickt. Die Länge errechnet Ihr so: Armumfang + 2 cm + 6 cm. Das Band an den langen Seiten zu einem Tunnel nähen. Für das “Innenleben” dieses Armbands nehmt Ihr lieber ein breites Gummiband, das Ihr passend zu Eurem Armumfang zuschneidet.

Die Enden wie auf dem Bild zusammennähen und dann zu kleinen “Nestern” rollen. In jedes Nest eine Holzperle befestigen.

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Das dritte Armband besteht aus einem kleinen Rechteck, im Perlmuster (eine Reihe 1M re, 1M li; die nächste Reihe 1 M li, 1 M re; usw.) gestrickt. Dieses Rechteck  wird auch an den langen Seiten zusammengenäht. Dann fädelt Ihr die Kette von einem kurzen Ende zum anderen und zurück. Das geht besser wenn Ihr die Kette mit einem Faden an eine Nähnadel befestigt. Danach auch die kurzen Seiten zunähen. Ein ähnliches Armband hatte ich vorletzten Sommer in London gesehen.

Gefällt Euch meine Winterschmuckkollektion im eleganten Strick-Design? Dann mal ran an die Nadeln!

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  • Tutti November 25, 2015 at 12:48

    Wie mir das gefällt? Liebe Claudine, so bin auch ich mit Winter einverstanden. 🙂
    Toll hast Du dein Projekt wieder in Szene gesetzt. Phänomenal fotografiert! Liebe Grüße Tutti

  • Miss Manitas November 25, 2015 at 16:15

    Supercute!!

  • Judika November 25, 2015 at 16:52

    Liebe Claudine,

    die Bänder sind klasse, super Idee.
    Seit meiner Schulter-OP fällt mir Stricken sehr schwer, aber so ein kleines Teil das kriege ich sicher hin.
    wünsche Dir eine gute Zeit
    Judika

    • merlanne November 26, 2015 at 14:48

      Liebe Judika,
      das ist ja schade mit der Schulter-OP. Aber stimmt, bei so kleinen Teilen ist man schnell fertig und da wird die Schulter nicht zu lange beansprucht. Meine Haltung beim Stricken ist auch nicht die Beste.
      Liebe Grüsse,
      Claudine

  • Rachel November 25, 2015 at 17:46

    Ils sont bien jolis et très originaux ces bracelets, bravo !

  • minibar November 25, 2015 at 19:20

    Toll, liebe Claudine.
    Ich muss mir Stulpen für die Waden besorgen.
    Liebe Grüße Bärbel

  • daniela November 26, 2015 at 13:05

    ohh, die sind so schön. und meiner Meinung nach kommt sowas nie aus der mode 🙂

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