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Blumen, DIY

Samenbriefchen falten für selbst gesammelten Blumensamen ( + Giveaway)

November 2, 2016

 

Den Hierscht ass d’Saison vum Sammelen. Net nëmmen Käschten, Eechelen oder faarweg Blieder, mee och de Som vun eisen léifsten Blummen am Gaart kann een asammelen fir  prett ze sinn fir d’nächst Fréijoer.

Im Herbst wird gesammelt. Doch nicht nur Kastanien, Pilze oder farbige Blätter wandern in den Korb, nein, auch die reifen Samen von manch liebgewonnener Blume aus dem Garten kann man einsammeln und für die nächste Saison aufbewahren.

Das habe ich dieses Jahr mit den Samen meiner allerliebsten, super fotogenen “Jungfern im Grünen” (Nigella) gemacht. Immer wieder, wenn ich reife, noch nicht geöffnete Samenkapseln erblickte, habe ich welche in die Tasche gesteckt und mit der Zeit kam eine beachtliche Sammlung zusammen. Natürlich habe ich auch welche stehen lassen, damit der Wind für nächstes Jahr aussähen kann. Die gesammelten Samen wurden jedoch hübsch verpackt und warten nun darauf, verschenkt zu werden. Aber dazu später mehr.

Als ich vor ein paar Tagen etwas Ruhe und Zeit hatte, habe ich diese Samenheftchen gebastelt. Die Anleitung und eine Vorlage fand ich vor einiger Zeit auf dem Blog “minieco“. Ich hatte mir das damals ausgedruckt, mit dem Vorsatz, diese hübschen Umschläge irgendwann mal zu basteln. Nun, die Gelegenheit hat sich geboten und heute präsentiere ich Euch meine persönlichen “string-tie envelopes” als Aufbewahrer von Blumensamen.

Was man dazu braucht:

  • festes farbiges Papier
  • hübsches bedrucktes Papier (hier von Lotta Jansdotter)
  • Verschlussklammern
  • Bindfaden oder wie hier farbig passendes Sticktwist
  • Schere, Schneidmesser, Kleber

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Und so wird’s gemacht:

Ladet die Vorlage hier herunter: button-envelope von minieco. Ich habe mir mit dem Drucker die Vorlage auf die gewünschte Größe angepasst.

  1. Mit dem Schneidmesser die Faltlinien etwas anritzen und falten.
  2. Aus dem Musterpapier ein passendes Rechteck ausschneiden und auf den Umschlag kleben.
  3. Aus dem festeren Papier kleine Kreise schneiden. Diese mit einer Nadel in der Mitte einstechen und in die Verschlussklammern stecken. Die Verschlussklammern an geeigneter Stelle an den Umschlägen befestigen. Umschläge zusammenkleben.
  4. Den Klappverschluss umklappen und mit einem hübschen Bindfaden verschließen.

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Den Samen habe ich in kleine Tütchen, die ich aus Pergamentpapier gefaltet habe, geschüttet und in die farbigen Umschläge gepackt.

So, und jetzt zum Giveaway. Ich verlose vier Tütchen Samen der zauberhaften Nigella unter allen, die mir bis zum 9. November 2016 (Mitternacht) in ihrem Kommentar hier oder auf Facebook oder Google+ verraten, wo sie die “Jungfer im Grünen” nächstes Jahr aussähen möchten. Nicht vergessen, eine gültige E-mail-Adresse zu hinterlassen. Das Los wird entscheiden, welche vier LeserInnen je ein Samenheftchen bekommen und ich werde die Gewinner hier bei  “merlanne” bekanntgeben. Mitmachen kann jeder ab 18 mit einer gültigen Adresse innerhalb Europas. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und der obengenannte Gewinn wird nicht in bar ausgezahlt.

Na dann mal los! Ich bin gespannt auf Eure Kommentare.

Übrigens, die schmucken Papierumschläge eignen sich auch sehr gut für einen Adventskalender. Die Adventszeit ruft!

Lasst es Euch gutgehen!

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Verlinkt mit:

Link+Your+Stuff creadienstag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Blumen

Ende der Pause – es wird wieder gebloggt !

October 23, 2016

 

Sou laang sollt des Blogpaus jo net daueren, mee wéi seet een sou schéin: “Éischtens kënnt et anescht an zweetens wéi geplangt”. Mee elo sinn d’Handwierker säit e puer Deeg aus dem Haus, alles steet nees op senger Platz a mir sinn zefridden an happy iwwer d’Resultat vun den laangen Aarbechten. Enger neier Blogsaison steet deemno näischt méi am Wee.

Sooo lange war die Blogpause ja wirklich nicht geplant, doch wie sagt man so treffend: “Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt”. Wie ich hier vor ein paar Wochen erzählt habe, gab es größere Renovierungsarbeiten im Haus. Der Flur und drei Zimmer wurden neu gestrichen, der eingebaute Garderobenschrank aus Großmutters Zeiten rundumerneuert und die Treppe zum Obergeschoss bekam einen neuen Belag aus Holz. Die letzten Wochen war ich hauptsächlich damit beschäftigt, den Handwerkern “klar Schiff” zu machen und ein Zimmer nach dem anderen aus- und wieder einzuräumen. Zeitweise glich der Gang durch den Flur einem Hindernislauf zwischen Umzugskartons und auseinander geschraubten Möbeln. Aber wir haben es überstanden … die Handwerker sind seit ein paar Tagen aus dem Haus, die Kartons geleert und die Möbel wieder zusammengeschraubt.

Und wir sind zufrieden, total. Sogar unserem erzkonservativen Merlanne Junior, dem jede Änderung in seinem Leben suspekt ist, gefällt’s. Es kommt uns vor, als wären wir in ein neues Haus gezogen. Aus einem altmodischen und etwas heruntergekommenen Eingangsbereich wurde eine helle, einladende Diele.

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Die Treppe, vorher mit Kacheln aus den 50zigern belegt, ist mit ihrem neuen Eichenholzbelag ein Juwel und ich liebe es, sie barfuß hoch- und runter zu laufen.

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Ich ziehe den Hut vor den Malern und dem Schreiner. Sie haben eine tolle Arbeit geleistet und ich würde sie jedem weiter empfehlen.

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Die alte Singer von meiner Großmutter steht auch wieder an ihrem angestammten Platz im ersten Stock. Von ihr würde ich mich nie trennen.

Eine neue Umgebung motiviert natürlich ungemein, alles hübsch zu dekorieren und so habe ich mir den Herbst aus dem Garten ins Haus geholt. Es gibt keine Jahreszeit, die so viel hübsches Material zum Dekorieren liefert, findet Ihr nicht auch?

Willkommen also … zur neuen Blogsaison !

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