DIY

Kreativ Löcher stopfen

June 29, 2016

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Iergert dir ech och ëmmer, wann ob eemol de Liiblings-T-Shirt e Lach huet? Abee, hei eng flott Iddi, fir sou ee Lach kreativ verschwannen ze dongen.

Es ist eins meiner Lieblingsshirts: Wasserfallkragen, toller weichfallender Stoff und sieht auch noch nach fünf Jahren gut aus. Und dann, oh Schreck, ein Loch an der Schulter, für jeden sofort sichtbar … einfach stopfen geht nicht, das sieht scheußlich aus.

Am Sonntag Abend kam mir dann beim Durchstöbern meiner vielen Kistchen und Kästchen eine Idee. In einem Kistchen mit Bändern habe ich ein rot-weiß-blaues Band gefunden und sofort kam mir ein Bild mit aufgestickten Rosetten in den Sinn . In einem Buch über Stickerei fand ich ein Kapitel über Bandstickerei und habe es einfach mal versucht. Nun, ehrlich gesagt, wenn auch nicht perfekt, so gefällt mir  das Resultat trotzdem außerordentlich gut.

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Hier die “Zutaten” für das kleine DIY: etwa 10 cm Band, Stickgarn, Nähgarn, eine Nadel mit großem Öhr und eine normale Nähnadel.

Mit dem Sticktwist habe ich fünf Geradstiche strahlenförmig um einen gemeinsamem Mittelpunkt gestickt. Danach habe ich das Band mit der großen Nadel (es hat etwas Geduld gebraucht, bis ich das Band in der Nadel hatte) von unten am Rand des Mittelpunktes nach oben gestochen und dann abwechselnd locker über und unter den Geradstichen durchgezogen, ohne den Stoff nochmals zu durchstechen. Das macht man so lange, bis das “Grundgerüst” aus Sticktwist verdeckt ist und einem das Resultat gefällt. Das Band unter die Rosette schieben, abschneiden und mit Garn befestigen. Zum Schluss habe ich mit dem Nähgarn rundherum die Rosette am Shirt “unsichtbar” befestigt.

Übrigens, das Band diente ursprünglich dazu, ein Etikett an ein Kleidungsstück zu hängen (ich glaube es war an einer Jeans). Ich sammele immer alle Bänder, die an neuer Kleidung angebracht sind und schneide z.B. auch immer die Bänder ab, an denen die Kleider am Bügel im Geschäft hängen. Die gibt es mittlerweile in allen Farben und so hatte ich auch ein Aufhängeband für den “Tutebatty” aus dem letzten Post.

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Et voilà, fini ist das “neue” Trikolore-Shirt für den baldigen Frankreichurlaub.

Wie “stopft” ihr denn so die Löcher eurer Lieblings-Shirts?

Habt noch eine kreative und hoffentlich sonnige Woche!

 

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DIY

Tutebatty & Co. (Diy)

June 25, 2016

Tutebatty

Et wor sou lues Zäit, eisen alen “Tutebatty” ze ersetzen, dee wor knaschteg an huet kengem méi gefall. Aus de Reschter Stofft vun den Stullkëssen, déi ech Ufank des Joers gebitzt hunn, sinn en neien Tutespender ginn an och nach zwou schmock Uewenhändschen.

Seit 15 Jahren hängt nun unser alter Plastiktütenspender in Form von einer Kuhdame in der Küche; es wurde so langsam Zeit, ihn zu ersetzen. “Tutebatty” haben wir ihn genannt, eine Luxemburger Wortkreation aus “Tut” (Tüte”) und dem Namen Batty, oft benutzt für Menschen, die viel prahlen und reden, ohne viel Gescheites von sich zu geben.

IMG_3565Nun, der alte “Tutebatty” ist entsorgt (zum Leidwesen von Merlanne junior, der keine Veränderungen mag) und anstelle hängen nun dort ein ganz neuer Plastiktütenspender sowie ein passendes Paar Ofenhandschuhe. Genäht habe ich die praktischen Küchenhelfer aus den Resten des Stoffes, den ich für die Stuhlkissen Anfang des Jahres genommen hatte. Könnt Ihr Euch noch erinnern?

Die Anleitung für die Ofenhandschuhe habe ich auf der tollen englischsprachigen Webseite “sew4home” gefunden. Dort wird erklärt, wie man eine super Küchenschürze für Jungs und die passenden Ofen- beziehungsweise Grillhandschuhe näht. Auf diesem inspirierenden Blog gibt es unzählige Nähanleitungen für’s Zuhause. Schaut mal rein!

Hübsch finde ich die Aufhänglasche mit dem Ring. Da ich nicht mehr so viele große Stücke vom bunten Stoff übrig hatte, wurde die Rückseite aus passenden grünen Stoffresten genäht. Gefüttert habe ich die Handschuhe mit Thermolam. Die Handschuhe haben noch keinen Praxistest absolviert, deswegen weiß ich nicht, ob eine Lage Thermolam genügt, um sich die Finger nicht zu verbrennen.

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Die Anleitung für den Plastiktütenspender gibt es als Download. Unser alter “Tutebatty” hatte immer ein Tasche für Einkaufszettel, Bons, Kugelschreiber, Bustickets und vielem mehr, was man so alltäglich schnell zur Hand haben muss. Deshalb bekam der neue Spender ebenfalls eine Tasche. Wieso ich die Tasche auf eine Längsnaht genäht habe, ist mir ein Rätsel. Aber sowas geschieht, wenn man dauernd beim Werkeln gestört wird (Ihr kennt das ja : “Mama?” … “Mama?” … “Maaaaaamaaaaa?!!!”). Nun, ich hatte es erst bemerkt, als das gute Stück schon fertig war, und da hatte ich keine Lust mehr, die Tasche wieder abzunehmen und neu zu platzieren. Geht auch so.

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Mit einem Klick! zur Anleitung: Plastiktütenspender aus Stoffresten.

So, jetzt haben die Accessoires für die Küche einen einheitlichen Look. Das gefällt mir richtig gut.

Viel Spaß beim Nachnähen und ein schönes Wochenende wünscht

Claudine

 

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