DIY

Mini-DIY : Quasten selber machen

July 19, 2016

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Wéi virun e puer Deeg versprach, weisen ech Iech haut, wéi een déi dekorativ Bommelen selwer ka maachen.

Vor ein paar Tagen habe ich Euch versprochen zu zeigen, wie man so eine dekorative Quaste selber herstellen kann. Troddel, Bommel, Quaste oder Zottel, egal wie man sie nennt, man findet sie überall. Früher sah man sie an Gardinen, Tischleuchten oder sie zierten ein Sofakissen, heute hängen sie an Ohrringen, Ketten, Girlanden oder werden, wie hier, als schmucke Taschenbaumler eingesetzt.

Es ist wirklich sehr einfach und sogar mit zwei “linken Händen” kriegt man das hin.

Quaste1. Schneide ein Stück Pappe oder Zeichenpapier in den gewünschten Maßen zu: 12 cm breit und 2 x so lang wie die gewünschte Länge der Troddel. Falte den Karton zur Hälfte. Lege ein langes Stück des Fadens (Stickseide, Sticktwist, Wolle, Packetgarn … was das Herz begehrt) wie auf dem Bild in die Falte.

2. Nun wickelst Du den Faden um den Karton. Je mehr Runden Du machst, je fülliger wird die Quaste. So in etwa 80 mal rum ist ein guter Durchschnitt.

3. Jetzt legst Du den Karton flach auf den Tisch und hältst ihn mit einer Hand gut fest, während du mit der anderen Hand den querliegenden Faden für die Aufhängung langsam auf die gegenüberliegende offene Seite des Kartons ziehst und fest verknotest. Dann die Fäden wie auf dem Bild auseinanderschneiden.

Quaste14. Jetzt fädelst Du einen passenden Garnfaden von ca. 60 cm auf eine dicke Nadel und legst den Anfang des Garnes zu einer Schlinge. Lege die Schlinge an der entsprechenden Stelle um die Quaste und verknote (Faden stramm anziehen). Dann mit dem Garn etwa 10 x um die Quastenfäden wickeln und mit der Nadel im Inneren der Quaste das Garnende befestigen. Die Quaste eventuell noch mit der Schere etwas “frisieren”.

5. Man kann den Troddel jetzt, so wie er ist, irgendwo anbringen oder aber, wie hier, den Aufhängestrang noch mit ein paar Perlen verschönern.

Fertig ist das dekorativ verspielte Stück! Viel Spaß beim Nacharbeiten.

Hier noch ein kleiner Link zu weiteren “Quasten-Inspirationen”: 1000 Quasten-Ideen.

creadienstag Crealopee

Kulinarisches

Wuchtig fruchtig: Aprikosen-Erdbeer-Smoothie

July 17, 2016
Smoothie

 

Meng Groussmamm sot nach Äerdbiermëllech dozou, duerno hu mer se Milkshake genannt an elo heesche se Smoothie. Egal, wéi een et och nennt, sou e Smoothie ass einfach eppes wonnerbar Guddes an genau dat richteg elo fir de Summer.

Meine Großmutter machte fantastische Erdbeermilch, später habe ich mit Vorliebe in der Eisdiele Milkshakes getrunken und jetzt heißen sie Smoothies, diese wundervoll cremigen Frucht-Milch-Getränke. Egal wie man sie auch nennt, ich liebe sie und mixe alles kunterbunt zusammen, was die Natur so an Früchten bietet. Mit den jetzt so in Mode gekommenen grünen Smoothies kann ich mich hingegen nicht anfreunden … aber was soll’s, die Geschmäcker sind nun eben verschieden und jeder darf nach seiner Façon glücklich werden.

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Draußen wird es jeden Tag wärmer, für Mittwoch sind 32°C angekündigt und da wir ja nun Ferien haben, werde ich wahrscheinlich diese Woche die eine oder andere Stunde im Liegestuhl verbringen, in Gesellschaft eines guten Buches und einen Smoothie schlürfend. Klingt doch recht verlockend, oder?

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Smoothies sind per Definition “kalte Mixgetränke aus Obst und Milchprodukten”. Was man zusammenmixt ist eigentlich ziemlich egal. Im Original geben Bananen die cremige Konsistenz sowie die gewünschte Süße.

Der “Milkshake” hier auf dem Bild besteht aus etwa 12 Aprikosen und einer Handvoll Erdbeeren aus unserem Garten (die Erdbeeren, nicht die Aprikosen 🙂 ), sowie etwa 100-120 ml Milch. Ich habe zuerst die Aprikosen (mit Haut) und die Milch im Mixer gemischt. Da es mir nicht süß genug war und wir keine Bananen mehr im Haus hatten, habe ich zwei Teelöffel Agavesirup hinzugegeben. Dies habe ich dann ins Glas geschüttet um sodann die Erdbeeren, wiederum mit einem Schuss Milch, zu mixen. Den Erdbeermix habe ich auf die Aprikosenmilch gegeben. Das sieht richtig appetitlich aus und schmeckt auch genauso wie es aussieht: leeeecker !!!

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Anstatt Kuhmilch kann man auch Mandel-, Soja-, Hafer- oder Kokosmilch nehmen. Als Obst sind natürlich jede Art von Beeren einfach unschlagbar, Bananen ebenfalls sowie Melonen, Mango, Kiwis oder Orangen. Wie schon gesagt, die Bananen machen das Smoothie süß, aber auch Honig oder Agavensirup sind nicht zu verwerfen. Äpfel passen gut zu den grünen Smoothies in Kombination mit Gemüse wie Spinat oder Sellerie. Die grünen Smoothies werden übrigens mit Wasser gemischt, nicht mit Milch. Ja, und wenn es draußen richtig heiß wird, ist es auch nicht verboten, etwas “crushed” Eis mitzumischen oder aber einen Teil des Obstes vor dem Mixen im Tiefkühler gefrieren zu lassen.

Wer nicht selber mischen möchte mit dem was der Kühlschrank so bietet, braucht nur “Smoothies” in die Suchmaschine einzugeben und plopp! erscheinen ein paar Millionen Suchergebnisse. Bei Pinterest wurde ich natürlich auch fündig: klickt mal hier !

So, nun seid Ihr dran! Let’s mix!

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Crealopee